Kommunikation.

Checkliste: So erstellst du Short Content, der deinen Lesern weiterhilft.

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Short Content gehört meiner Meinung nach zu den unterschätztesten Content-Formaten im Marketing.

Dabei ist genau dieses Format perfekt, um neue Leser auf deine Artikel und deine Website aufmerksam zu machen.

Das Prinzip ist dabei spielend einfach: Der Leser hat ein Problem, googelt es und findet die Antwort auf deiner Website.

Soviel in aller Kürze. Weitere Informationen hierzu findest du in meinem Artikel “Darum darf Short Content in deiner Contentstrategie nicht fehlen.”

Checkliste: So erstellst du Short Content mit Mehrwert.

Nachfolgend findest du eine Anleitung, wie du Short Content erstellst, der deinen Lesern wirklich weiterhilft:

1. Am Anfang steht immer die Strategie.

Eigentlich der Punkt 0!

Wofür steht dein Business bzw. deine Seite? In welchem Bereich möchtest du dich positionieren und kannst einen Mehrwert bieten? Welche Ziele sollen erreicht werden und wer gehört zu deiner Zielgruppe?

Wie erreichst du deinen Leser am besten? Google ist mit Sicherheit die einfachste Möglichkeit, um Micro-How-tos und Antworten auf Fragen zu liefern. Denke aber daran, dass es auch noch andere Plattformen gibt. YouTube zum Beispiel ist mittlerweile zur zweitgrößten Suchmaschine geworden.

2. Mach dir klar, was dein Leser sucht.

Storytelling beginnt im Kopf des Lesers. Sein Problem oder die Frage steht schon fest, bevor er zu Google greift.

Mach dir im Vorfeld eines Artikels also Gedanken darüber, was einen potenziellen Leser interessiert.

Wo liegt sein Problem? Welchen Missstand gibt es?

3. Recherchiere mögliche Themen im Vorfeld.

Egal wie viele Gedanken du dir über mögliche Themen machst – erst eine gute Recherche liefert dir Antworten darauf, ob deine Überlegungen wirklich relevant sind.

Hierzu kannst du zum Beispiel bei Google die entsprechenden Fragen und Wörter eingeben. Neben den Suchergebnissen findest du hier auch weitere Suchanfragen, die dir als Input für neue Artikelideen dienen können. Zusätzlich zu der Google-Suche empfehle ich dir das Keyword-Tool von Google Adwords, um die monatlichen Suchanfragen von Keywords zu ermitteln.

Ein weiteres Tool, das ich selber oft im Einsatz habe, ist AnswerThePublic. Die Seite hilft dir dabei, Suchanfragen zu Keywords zu finden. Sie zeigt also an, welche Fragen Suchende an Google haben. Aus diesen kannst du dann Ideen für weitere Artikel ableiten.

4. Strukturiere deinen Artikel richtig.

Short Content sollte – wie der Name schon sagt – kurz sein. Verliere dich daher nicht in Kleinigkeiten, sondern komm direkt auf den Punkt.

Bei deinem potenziellen Leser gibt es einen Missstand. Diesen solltest du möglichst schnell beheben.

Hinzu kommt, dass der überwiegende Teil dieser Suchanfragen bei Google mobil durchgeführt wird. Nutze daher bewährte Techniken, um deinen Lesern gut strukturierte Artikel zu liefern.

Einige dieser Tipps habe ich in meinem Artikel „5 Tipps für bessere mobile Texte“ für dich zusammengestellt.

5. Denk an SEO.

Ein leidiges Thema – ich weiß. Trotzdem gehört die Optimierung deines Contents zum kleinen 1×1 der Texterstellung.

SEO bedeutet aber nicht nur, den Text mit einem gewissen Blick auf die bekannten Techniken zu schreiben.

Fast noch wichtiger sind die Headline und die Meta-Description – also der Teil, der in der Google-Suche unter der Überschrift angezeigt wird.

Hier solltest du die potenziellen Leser direkt auf ihr Problem ansprechen und ihnen eine Lösung versprechen.

Weitere Informationen zum Thema Überschriften und Meta-Descirption findest du in meinem Artikel: „Was Storytelling mit SEO zu tun hat.“

Fazit.

Wie du sicherlich merkst, ist die Erstellung von Short Content kein Hexenwerk.
Wenn du die oben genannten Schritte beachtest und für dich optimierst bzw. adaptierst, wirst du nach einiger Zeit einen deutlichen Anstieg deiner Besucherzahlen bemerken.

Hauptsache du vergisst nie, worum es wirklich geht: Mehrwert. Mehrwert. Mehrwert!

Ein netter Nebeneffekt von Short Content und Micro-How-Tos ist übrigens noch, dass es sich in den meisten Fällen um Evergreen Content handelt. Also Inhalte, die nicht nach ein paar Tagen schon wieder veraltet sind, sondern auch in mehreren Monaten noch über Google gesucht und gefunden werden.


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