Sidekicks.

Wie mir das richtige Theme mehr Freiheit beim Bloggen brachte.

Die sorgfältige Auswahl des Themes ist beim Bloggen extrem wichtig! Dass wurde mir aber erst vor ein paar Wochen tatsächlich bewusst. Auch vorher habe ich schon gerne verschiedene Designs ausprobiert. Etwas Entscheidendes hat aber immer gefehlt… 

Um den Hintergrund dieses Artikels zu erklären, muss ich ein Stück weiter ausholen.

Die Anfänge.

Mit dem Bloggen habe ich bereits 2011 angefangen. Nach den ersten Gehversuchen auf Blogspot, ging es relativ schnell auf eine eigene Domain. Als CMS kam von Anfang an nur WordPress infrage. Der Grund? WordPress bietet alles, was man zum Bloggen als Anfänger braucht. Darüber hinaus ist das CMS sowohl umfangreich wie auch simple in der Einrichtung.

Gerade Themes lassen sich extrem einfach installieren und können je nach Art in einem zweiten Schritt individuell angepasst werden. Da ich ein kleines Spielkind bin, wurde bei meinem Technik-Blog techmedialife.de das Theme mindestens einmal im Jahr gewechselt.

Die thematische Ausrichtung auf News, Apps und Tests hat mich immer wieder zu einem Blog-Theme mit chronologisch angezeigten Artikeln geführt. Doch wie das manchmal so im Leben ist, werden die einen Dinge uninteressant, andere begeistern einen dafür umsomehr.

Das war dann auch der Grund, warum ich mich vermehrt auf meinem „persönlichen“ Blog ulresch.de ausgetobt habe. Der Name war nicht mehr nur auf Technik und Social Media beschränkt – und genau diese Vielfalt war es, was ich wollte. Allerdings kamen auch hier meistens klassische Blog-Themes zum Einsatz.

Die Gegenwart.

Der dritte und aktuell letzte Schritt führte mich dann 2015 zu meiner heutigen Seite. Ausschlaggebend war ursprünglich schlicht und ergreifend der Name. Wenn ich schon blogge, warum denn eigentlich nicht unter meinem vollen Namen? Mit dem Wechsel gab es auch einen neuen thematischen Schwerpunkt.

Digitales. Kommunikation. Technik. heißt es noch immer in der Subheadline – und das ist auch nach wie vor der Fokus dieser Seite.

Trotzdem wollte ich mehr. Es gibt einfach so viele interessante Dinge im Internet, die einen Blick wert sind. Aber wie sollte diesen bunten Mischmasch unter einen Hut bekommen?

Die Antwort lieferte mir schlussendlich vor wenigen Wochen das neue Theme von Elmastudio: Uku. Ein sehr stylisches und passendes Magazin-Theme für meinen Blog. Man könnte durchaus sagen, dass es Liebe auf den ersten Blick war.

Die Vorteile von Uku.

Das Beste an Uku: Es löst das wohl größte und dauerhafteste Problem meiner bisherigen Themes. Die chronologische Anordnung der letzten Beiträge. Stattdessen bietet mir das Theme die Möglichkeit, meine Startseite individuell zusammenzusetzen.

Noch immer sind die letzten Beiträge auf der Startseite vorhanden – aber lange nicht mehr so präsent wie bei anderen Themes.

Dafür lässt mich Uku meine mittlerweile doch relativ vielen Themengebiete abbilden. Und das in der Hierarchie, die ich gerne hätte.

Das beste Beispiel ist wohl meine Kategorie Sidekicks. Hier landen sämtliche Beiträge, die nicht direkt die Hauptthemen der Seite treffen – so wie dieser Artikel zum Beispiel.

Da ich diese Kategorie aber ganz unten auf die Seite gesetzt habe, stehen weiterhin Artikel im Fokus, die den Schwerpunkt der Seite genauer treffen.

Kleine Änderung, große Wirkung.

Das mag jetzt erst mal banal klingen – diese kleine Umstellung auf das neue Theme hat mir aber tatsächlich die Lust am Bloggen wiedergebracht!

In der Vergangenheit sind Artikel immer öfter in den Entwürfen stecken geblieben, weil ich sie einfach nicht einzuordnen wusste. Uku gibt mir die nötige Freiheit, die ich scheinbar schon immer gebraucht, aber vergebens gesucht habe.

Dinge, die ich nicht direkt zuordnen kann, landen einfach in den Sidekicks und werden nicht so prominent platziert, wie Artikel. die sich um Digitales, Kommunikation und Technik drehen.

Startseitenelemente nach Tags FTW!

Ein weiterer großer Vorteil von Uku ist, dass sich die verschiedenen Slider und Sections nicht nur nach Kategorien, sondern auch nach Tags (Schlagworten) befüllen lassen. So gibt es auf dieser Seite lediglich fünf Kategorien:

  • Digitales.
  • Kommunikation.
  • Technik.
  • Angetestet.
  • Sidekicks.

 

Über die Tags habe ich aber zusätzlich die Möglichkeit, verschiedene Themengebiete einzuordnen und ebenfalls auf der Startseite in Szene zu setzen. So gibt es zum Beispiel direkt ganz oben die Section Fokus, in der die aus meiner Sicht interessantesten Artikel laden. Weiter unten gibt es dann noch die Tipps & Tricks und ganz am Ende der Seite die eben erwähnten Sidekicks.

Überlegt euch, was ihr wollt!

Lange Rede, kurzer Sinn: Wie ihr wahrscheinlich längst gemerkt habt, ist das Uku-Theme für mich der absolute Volltreffer. Das Design gefällt mir und die Möglichkeiten passen perfekt zu meinen Anforderungen.

Es ist einfach befreiend, nicht ständig überlegen zu müssen, ob ein Artikel wirklich zum Blog passt – glaubt mir! 🙂

Welches Theme für euch unterm Strich das Richtige ist, solltet ihr natürlich ganz alleine entscheiden. Grundsätzlich würde ich aber sagen: Wenn ihr ein bestimmtes Themengebiet abdecken möchtet, bietet sich ein Blog-Theme an. Soll es lieber ein bunter Mix sein, seid ihr wohl mit einem Magazin-Theme besser bedient.


Wenn ihr jetzt nicht wisst, wo ihr anfangen sollt zu suchen, schaut einfach mal bei Themeforest vorbei. Die Plattform bietet euch gefühlt unzählige Themes für so ziemlich jeden Einsatzzweck.

An dieser Stelle kann ich euch auch nur noch mal die Themes von Elmastudio ans Herz legen. Wenn ihr cleane, funktionale Themes mit einem Fokus auf Mobile sucht, seid ihr hier genau richtig.

Wie sieht es denn bei euch aus? Welches Theme nutzt ihr aktuell und vor allem – seid ihr zufrieden damit? 


In der Rubrik Sidekicks. findet ihr Inhalte, die nicht zu 100 Prozent die Schwerpunkte dieser Seite treffen, aber meiner Meinung nach trotzdem einen Blick wert sind.

2 Kommentare

  1. Hallo Ulrich,

    Cooler Blog! Bin gerade durch den RT von Elmastudio darauf gestoßen und hab mich direkt ein wenig umgesehen.

    Mir geht es mit den Themes von Elmastudio ähnlich: ich habe vieles ausprobiert, bin aber letztendlich immer wieder bei Elmastudio gelandet.

    Aktuell nutze ich „Moka“. Das ist so richtig schlicht, ohne viel Schnickschnack und gefällt mir bis jetzt sehr gut.

    Liebe Grüße,
    Manuel

    • Ulrich Esch

      Hey Manuel,

      vielen Dank! 🙂 Da kann ich dir nur zustimmen, die Themes von Elmastudio sind wirklich alle extrem gut! Übrigens hast du echt nen schicken Blog. Hab ihn direkt mal in den Feedreader aufgenommen. 😉

      Beste Grüße
      Uli

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