Technik.

Darum bin ich auf iOS umgestiegen.

Apple MacBook iPhone

Ausschlaggebend war das iPad mini…

Wirklich mit iOS in Berührung kam ich zum ersten Mal vor knapp einem Jahr durch das iPad mini. Eigentlich war ich mit meinem Nexus 7 (2012) recht zufrieden. Es lieg flüssig, konnte alles, was ich brauchte, aber hatte auch entscheidende Nachteile. Es gab kein Sky Go. Es gab kein Amazon Instant Video. Apps, die ich gerne haben wollte, um auch mal mobil einen Film zu streamen.

iPad mini

Die Lösung für dieses Problem lag auf der Hand. Ein iPad mini musste her. Da die erste Generation zu diesem Zeitpunkt preiswert zu haben war, wurde nicht lange überlegt, zugeschlagen und siehe da, iOS weiß zu gefallen. Es ist einfach und funktioniert. Gut, das Display ist mies, aber damit kann ich leben.

Android 5.0 hat mein Nexus 7 zerstört.

Ein weiterer Grund für meinen Umstieg war, dass man sich auf Android einfach nicht verlassen kann. Bestes Beispiel ist wohl das Update auf Android 5.0 für das Nexus 7. Danach ging nichts mehr. Und mit nichts meine ich wirklich absolut nichts. An guten Tagen reicht es wenigstens zum Lesen, an schlechten lässt sich keine App öffnen, friert ständig ein und ist nicht mehr als ein unbrauchbarer Haufen Technik.

Ein Einzelfall? Nein! Einige Freunde und Bekannte haben das gleiche Problem und auch in Foren finden sich etliche Berichte von Nutzern, denen es ähnlich ging. Google hat es mit Android also tatsächlich geschafft, mein Nexus 7 durch ein Update unbrauchbar zu machen. Klar, ich könnte es rooten und wieder auf Android 4.4 downgraden – aber mal im ernst, das kann nicht Sinn der Sache sein.

iPhone 6Dann kam das iPhone 6.

Endlich über vier Zoll. Darauf hatte ich die ganze Zeit gewartet. Ich nutze Smartphones in erster Linie zum Lesen und um Videos zu schauen. Da kann ich mit einem Mini-Display wie dem vom iPhone 4 oder iPhone 5 nichts anfangen. Schon vorher habe ich immer gesagt, dass ich iOS ausprobieren würde, wenn das iPhone endlich erwachsen wird.

Von der Optik war ich schon immer angetan. Das iPhone 6 ist mit Sicherheit eins der schönsten Smartphones auf dem Markt. Jetzt hat es also auch die nötige Größe und das Betriebssystem wurde in der Art verbessert, das es meinen Ansprüchen an ein mobiles OS gerecht wird. Stichwort: Integration von Drittanbieter Apps in das Sharing-Menü.

Mittlerweile bin ich seit gut drei Monaten mit dem iPhone 6 unterwegs und ja, ich bleibe erst mal dabei. Es tut genau das, was mich an Android so geärgert hat. Es funktioniert.

Nicht falsch verstehen. Ich finde Android großartig. Wenn mich jemand fragt, würde ich noch immer sagen, dass Android das bessere Betriebssystem ist. Leider ist das Gesamtpaket nicht so eingespielt wie bei den Apple-Produkten. Es gab noch kein Smartphone oder Tablet mit Android, das ich nach knapp einem Jahr nicht aus Frust hätte an die Wand werfen können. Gut möglich, dass mir das mit Apple-Geräten ähnlich geht. Aber das wird die Zeit zeigen. Trotzdem war es Zeit für etwas Neues. Stand jetzt bin ich mit iPad mini, iPhone 6 und MacBook Air mehr als zufrieden.

Hauptsache es passt.

Wenn ich sagen würde, dass mir bei iOS nichts fehlt, würde ich lügen. Wie ich bereits hier geschrieben habe, fehlt mir vor allem Google Keep als mein digitales Notizbuch. Auch die Benachrichtigungsleiste hätte ich gerne unter iOS in der gleichen Form wie unter Android – aber das perfekte Betriebssystem gibt es leider nicht.

Vielleicht lande ich ja auch in einem Jahr wieder bei Android – who knows? Das neue Samsung Galaxy S6 ist schon ein echt geniales Device geworden. Wie ich aber bereits geschrieben habe, bin ich aktuell mit iOS und OS X sehr zufrieden und werde fürs Erste fühle ich mich in der iOS-Welt sehr wohl.

Auch wenn der Kampf zwischen Verfechtern von iOS und Android wohl nie endet, muss einfach jeder für sich das passende Betriebssystem finden. Beide haben Vorteile, beide Nachteile. Beide machen ihre Sache aber mit Sicherheit nicht schlecht. Unterm Strich passt Apples Betriebssystem derzeit einfach besser zu meinen Anforderungen. Nicht mehr und nicht weniger ist der Grund für meinen Umstieg auf iOS.


Wie sieht es bei euch aus? Welches Betriebssystem nutzt ihr und vor allem – warum?

 

2 Kommentare

  1. Mir ging es fast genauso wie Dir.
    Ich bin schon sehr lange Apple User (Mac, Apple TV und iPhone), trotzdem bin ich immer offen für neue Erfahrungen und so habe ich zwischendurch auch einige Android Devices genutzt. An Android ist sicher vieles toll. Im Endeffekt bin ich aber immer zu Apple zurückgekehrt da bei Apple einfach die wichtigen Sachen funktionieren. Bei Android gab es doch immer wieder Abstürze und die Akkulaufzeit ist längst nicht so gut wie bei meinen iPhones gewesen. Mittlerweile nutze ich das iPhone 6+ mit dem ich, auch Dank des großen Bildschirms, mehr als zufrieden bin.

  2. Schöner Beitrag, den ich so „unterschreiben“ würde. Ich hab im Moment noch ein Galaxy S4, und überlege, was als nächstes kommt – ein iPhone steht, wie bei bisher jedem neuen Vertragszyklus, auf jeden Fall wieder zur Debatte, bisher wurde es aber immer ein Android. Ich habe sämtliche „Galaxy S“ Modelle durch, und ehrlich gesagt wurden diese für mich generell immer erst mit Custom ROMs wie z. B. CyanogenMod vernünftig nutzbar. Was unter Android definitiv und auch in Version 5 noch immer nervt, ist die nahezu unberechenbare Akkulaufzeit. Heute einen ganzen Tag Nutzung und noch 20% am Abend, morgen liegt das Ding den ganzen Tag auf dem Tisch und ist um 16 Uhr leer. Und fragt mich nicht warum, ich hab schon ALLE Tricks durch, es ist und bleibt ein Trauerspiel. Schade eigentlich, denn auch ich halte Android für das „bessere“ System – aber iOS hat spätestens seit Version 7/8 enorm aufgeholt. Wir haben im Haushalt mehrere iPads (ich selbst, die Frau, die grossen Kinder) und sind im grossen und ganzen eigentlich ganz zufrieden damit.

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