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Rollei Monkey Pod: Ministativ mit flexiblen Beinen im Test.

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Seit Weihnachten bin ich endlich stolzer Besitzer einer Nikon D5300 Spiegelreflexkamera*. Seitdem verbringe ich die Zeit damit, verschiedene Einsatzzwecke auszuprobieren und mich in die Kunst der Fotografie einzuarbeiten.

Was dabei auf keinen Fall fehlen darf, ist ein Ministativ. Da ich relativ viele Produkte fotografiere, bin ich auf ein Stativ angewiesen, das auch mal auf die Schnelle auf dem Tisch platziert werden kann.

Nach einer kurzen Recherche habe ich mich dazu entschlossen, das Rollei Monkey Pod zu kaufen. Der Beweggrund? In erster Linie der Preis – das Stativ ist nämlich zu einem Preis von knapp 12 Euro erhältlich.

Design.

Das Rollei Monkey Pod ist maximal 27 cm hoch, kann auf eine Größe von knapp 10 cm verkleinert werden und wiegt unter 200 Gramm. Damit ist das Ministativ perfekt für den Einsatz auf Tischen, aber auch für unterwegs geeignet.

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Es verfügt über einen Kugelkopf mit Schnellwechselplatte, auf dem Smartphones, Tablets und Kameras bis zu einem Gewicht von ca. 1 kg befestigt werden können.

Die Beine sind mit einer rauen Schaumstoff-Oberfläche umfasst und lassen sich in alle Himmelsrichtungen biegen. Somit wird das Rollei Monkey Pod zu einem echten Alleskönner, der an Bäumen, Gerüsten, Schränken und ziemlich jedem anderen Element befestigt werden kann.

Verarbeitung.

Bei einem Stativ für knapp über 10 Euro darf man natürlich keine High-End-Ausstattung erwarten – und so ist es auch beim Ministativ von Rollei. Quasi alles ist aus Kunststoff gefertigt.

Während das bei den Beinen und am Kugelkopf kein Problem darstellt, wirkt die Schnellwechselplatte aber doch etwas anfällig. Die generelle Verarbeitung ist gut, aber Kunststoff ist leider nicht so sicher und bruchfest wie andere Materialien.

Bisher hält zwar alles bombenfest, aber wenn die Kamera kopfüber an einem Baum hängt, hat man ab und zu trotzdem ein mulmiges Gefühl.

Im Einsatz.

Das Stativ ist klein, leicht, flexibel und lässt sich schnell in die richtige Position bringen – alles Eigenschaften, die ich nicht mehr missen möchte.

Damit ist das Rollei Monkey Pod zu einem festen Teil meiner Kameraausrüstung geworden. Dabei ist es egal, ob ich auf dem Tisch Product Shots mache oder draußen unterwegs bin.

Der größte Vorteil ist definitiv, dass das Stativ durch die biegsamen Beine praktisch überall befestigt werden kann. Das hilft nicht nur ungewöhnliche Perspektiven zu entdecken, sondern ist auch äußerst hilfreich bei Selfies und Videos.

Fazit.

Für den Preis von 12 Euro lässt dieses Stativ eigentlich nur einen Schluss zu: Hut ab! Auch wenn die Verarbeitung mit teuren Ministativen nicht mithalten kann, überwiegen beim Rollei Monkey Pod die Vorteile: Es ist flexibel, klein, leicht, praktisch und darüber hinaus auch noch günstig.

Daher gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung für Einsteiger und Hobbyfotografen. Profis sollten aber wohl eher ein paar Euro mehr in die Hand nehmen und auf ein Stativ mit einer besseren Verarbeitung setzen.

Link: Rollei Monkey Pod*


In der Rubrik Ausprobiert. findet ihr Tests zu Gadgets, die ich selbst ausprobiert habe und die meiner Meinung nach einen Blick wert sind.

1 Kommentar

  1. Gestern habe ich mir auch so einen Monkey Pod gekauft, als Reisestativ.
    Schon nach ersten Versuchen mit meiner DSLR war mir klar, der wird mein ständiger Begleiter: Extrem flexibel im Einsatz und klein und leicht und passt in einen normalen Rucksack.
    Der Kopf erscheint auch mir etwas labil, aber es ist ein Kugelkopf. Somit kann die Kamera schnell exakt ausgerichtet werden.
    Kopfüber meine Kamera damit aufhängen? Hmmm…im Moment noch ein befremdlicher Gedanke, aber wer weiss?
    Was ich mir noch wünschen würde, wäre eine zweite Wechselplatte…

    Achja: Ihre Kaufempfehlung unterstütze ich ausdrücklich! 🙂

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