Kommunikation.

Darum darf Short Content in deiner Contentstrategie nicht fehlen.

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Seit Jahren wird im Content Marketing über die optimale Länge von Blogpost und Inhalten diskutiert. Dabei herrscht die vorwiegende Meinung, dass vor allem lange Texte einen Mehrwert für den Leser bieten.

Das stimmt. Allerdings nur bedingt.

Guter Content mit Mehrwert liegt immer im Auge des Betrachters. Ein langer Artikel mit vielen Informationen ist super – zumindest wenn jemand auch die Zeit dafür hat.

Diese Zeit fehlt durch die enorme Informationsflut den meisten Lesern.

Daher empfehle ich für (fast) jede Contentstrategie einen Mix aus längeren Artikeln und sogenanntem Short Content.

Was ist Short Content?

Der Name Short Content impliziert bereits, worum es geht: kurze Inhalte. Diese Inhalte können verschiedenste Formate haben:

  • News zu einer neuen Funktion, App oder Ähnlichem
  • Veranstaltungshinweise von Unternehmen
  • Übersichten und Listen
  • Inhalte mit Mehrwert – zum Beispiel in Form von Micro-How-Tos

Diese Inhalte sind perfekt, um Traffic über Google oder Social Media auf eine Seite zu bekommen und einen ersten Kontakt mit potenziellen Kunden herzustellen.

Long Form Content darf im zweiten Schritt nicht fehlen, um die Bindung mit dem Leser zu intensivieren und ihn an eine Marke oder ein Unternehmen zu binden.

An dieser Stelle wollen wir uns aber erst mal mit Short Content auseinandersetzen.

Micro-How-Tos für spezielle Probleme.

Gegenüber langen und oft viel zu langen Texten bietet Short Content einen entscheidenden Vorteil:

Er lässt sich relativ problemlos in kurzer Zeit erstellen und generiert im richtigen Format einen Mehrwert für den Leser.

Genau hier kommen die oben erwähnten Micro-How-Tos ins Spiel. Sie liefern dem Leser eine zugeschnittene Antwort für sein Problem oder seinen Missstand.

Das Prinzip der Micro-How-Tos.

Ein kleines Beispiel wie ein Micro-How-To aussehen könnte:

Einer meiner erfolgreichsten Artikel auf dieser Seite ist: „Instagram Stories: Die perfekte Bildgröße für deine Story.“

Klingt erst mal unspektakulär.

Bei den Instagram Stories ist es aber so, dass Bilder automatisch auf das Format 9:16 zugeschnitten werden, während die meisten Smartphones (bisher) Bilder in 4:3 aufnehmen.

Für die meisten Nutzer ist das auf den ersten Blick nicht ersichtlich. Also googeln sie nach dem Problem.

Was sie finden, ist der oben genannte Artikel, der ihnen eine spezielle Antwort auf ihre spezielle Frage liefert.

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Wichtig ist, dass der Artikel sich wirklich nur mit der Antwort auf die eigentliche Frage beschäftigt. Verschiedene Facetten sollten außer Acht gelassen werden.

Der potenzielle Leser sucht nach einer Lösung für ein Problem und du hilfst ihm bei diesem Problem weiter.

Der Blog oder die Seite tritt somit als kostenloser Support für ein bestimmtes Thema auf.

Durch den Einsatz mehrerer Artikel zu einem bestimmten Themenbereich können sich Unternehmen und Personen als Experten auf ihrem Gebiet positionieren.

Short und Long Content – die Mischung macht’s.

Wie schon zu Beginn dieses Artikels erwähnt, würde ich mich nicht ausschließlich auf kurze Inhalte konzentrieren.

Short Content setzt einen ersten Impuls und navigiert potenzielle Leser und Kunden mit wenig Aufwand auf deine Website.

So hilfreich dies aber auch sein – erst durch längere Beiträge wird eine tiefere Bindung zwischen Website-Betreiber und Leser aufgebaut.

Fazit.

Short Content ist ein großartiger Weg, um mithilfe von Problemlösern neue Leser zu gewinnen und sich als Experte auf einem Gebiet zu positionieren.

Dabei solltest du nicht vergessen, dass schon die Suchanfrage den Beginn der Customer Journey und somit auch deines Storytellings ausmacht.

Hierzu habe ich in einem anderen Artikel aufgeschrieben, auf welche einzelnen Bestandteile es bei der Erstellung ankommt: „Storytelling beginnt im Kopf des Lesers.“


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Alle Tipps, Tricks und How-Tos in der Übersicht:

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